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Mitarbeit an OECD-Steuerreformplänen

Deutscher Bundestag, Kurzmeldung vom 6.4.2020 (hib 372/2020)

Die Bundesregierung bringt sich engagiert in die Arbeit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für eine angemessene Besteuerung von Unternehmen der digitalen Wirtschaft ein. Sie unterstütze dabei das Ziel, die Stabilität der internationalen Steuerrechtsordnung und die damit verbundene steuerliche Rechtssicherheit zu erhöhen, teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/17873 [pdf]) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/17368 [pdf]) mit, die sich nach der Einführung eines Mindeststeuersatzes (Pillar 2) im Zusammenhang mit den OECD-Steuerreformplänen erkundigt hatte. Die Besteuerung solle dort erfolgen, wo die Unternehmen ihre unternehmerischen Aktivitäten entfalten und wirtschaftliche Wertschöpfung erzielen würden.