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Bundesbank-Projektionen: Deutsche Wirtschaft von Coronavirus-Pandemie geprägt

Deutsche Bundesbank, Pressenotiz vom 11.12.2020

Die deut­sche Wirt­schaft wird wei­ter­hin von den Fol­gen der Co­ro­na­vi­rus-Pan­de­mie ge­prägt. Auf­grund der staat­lich ver­ord­ne­ten Ein­däm­mungs­maß­nah­men und der frei­wil­li­gen Ver­hal­tens­an­pas­sun­gen liegt die Wirt­schafts­leis­tung im lau­fen­den Jahr deut­lich unter dem Vor­jah­res­ni­veau. Den neuen Pro­jek­tio­nen der Deut­schen Bun­des­bank zu­fol­ge geht das Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) in die­sem Jahr ka­len­der­be­rei­nigt um 5,5 Pro­zent zu­rück. Für 2021 und 2022 wird dann aber ein kräf­ti­ges Wirt­schafts­wachs­tum von 3 Pro­zent bzw. 4,5 Pro­zent er­war­tet.

„Die wirt­schaft­li­che Er­ho­lung wird vor allem vom pri­va­ten Kon­sum an­ge­trie­ben“, sagte Bun­des­bank­prä­si­dent Jens Weid­mann. „Wir gehen davon aus, dass die Ein­däm­mungs­maß­nah­men im Früh­jahr 2021 auf­grund me­di­zi­ni­scher Fort­schrit­te schritt­wei­se ge­lo­ckert wer­den kön­nen und Kon­sum­mög­lich­kei­ten wie­der ge­nutzt wer­den“, so Weid­mann. Im Zuge des­sen werde die zur­zeit au­ßer­or­dent­lich hohe Er­spar­nis­bil­dung kräf­tig sin­ken.

Ge­gen­wär­tig er­lei­det die deut­sche Wirt­schaft in­fol­ge der aber­mals auf­ge­flamm­ten Pan­de­mie wahr­schein­lich einen be­grenz­ten Rück­schlag. Da sich die Ein­däm­mungs­maß­nah­men bis­lang auf be­son­ders kon­tak­t­in­ten­si­ve Dienst­leis­tungs­be­rei­che kon­zen­trie­ren, dürf­te das BIP aber nicht in ähn­li­cher Grö­ßen­ord­nung wie im Früh­jahr sin­ken. Weid­mann führ­te wei­ter aus: „Un­se­re Pro­jek­tio­nen sehen vor­aus, dass das BIP nach dem Win­ter­halb­jahr 2020/2021 wie­der kräf­tig zu­le­gen wird.“

Die Ver­brau­cher­prei­se wur­den im lau­fen­den Jahr vor allem von den vor­über­ge­hend ge­senk­ten Mehr­wert­steu­er­sät­zen und vom Ein­bruch der Roh­öl­prei­se be­ein­flusst. Gemäß den Bun­des­bank-Pro­jek­tio­nen geht die In­fla­ti­ons­ra­te da­durch im Jahr 2020 deut­lich auf 0,4 Pro­zent zu­rück. Im kom­men­den Jahr wirk­ten die Rück­nah­me der Mehr­wert­steu­er­sen­kung und auch die Ein­füh­rung von CO2- Emis­si­ons­zer­ti­fi­ka­ten preis­trei­bend, so dass sich die Ver­brau­cher­prei­se trotz wei­ter­hin ver­hal­te­ner Grund­ten­denz um 1,8 Pro­zent er­höh­ten. Die Kern­ra­te ohne En­er­gie und Nah­rungs­mit­tel dürf­te be­rei­nigt um den Mehr­wert­steu­er­ef­fekt in bei­den Jah­ren bei etwas über 1 Pro­zent lie­gen.

Wie den Pro­jek­tio­nen au­ßer­dem zu ent­neh­men ist, nimmt der Preis­druck im wei­te­ren Ver­lauf durch wie­der kräf­ti­ger stei­gen­de Löhne und sich er­ho­len­de Ge­winn­mar­gen zu, so dass der An­stieg der Ver­brau­cher­prei­se im Jahr 2022 bei 1,3 Pro­zent und 2023 bei 1,6 Pro­zent lie­gen könn­te.

Wäh­rend der Co­rona­kri­se wird die Ge­samt­wirt­schaft er­heb­lich durch die Staats­fi­nan­zen sta­bi­li­siert. Den Bun­des­bank-Pro­jek­tio­nen zu­fol­ge wird das staat­li­che De­fi­zit daher im lau­fen­den Jahr vor­aus­sicht­lich rund 5 Pro­zent des BIP er­rei­chen, die Maas­tricht-Schul­den­quo­te wird auf etwa 70 Pro­zent stei­gen. Im Zuge der wirt­schaft­li­chen Er­ho­lung und mit Aus­lau­fen der pan­de­mie­be­ding­ten Stüt­zungs­maß­nah­men dürf­ten sich die Staats­fi­nan­zen da­nach wie­der ver­bes­sern.

Un­si­cher­heit durch Pan­de­mie­ver­lauf

Um die pan­de­mie­be­dingt hohe Un­si­cher­heit für die wirt­schaft­li­chen Aus­sich­ten zu be­rück­sich­ti­gen, wur­den neben dem Ba­sissze­na­rio zwei Al­ter­na­tivsze­na­ri­en ent­wor­fen. In einem güns­ti­ge­ren Sze­na­rio er­holt sich die Wirt­schaft deut­lich schnel­ler und stär­ker. In einem un­güns­ti­ge­ren Sze­na­rio er­reicht das BIP da­ge­gen sein Vor­kri­sen­ni­veau erst Ende 2023, und es ent­ste­hen er­heb­li­che Schä­den am Pro­duk­ti­ons­po­ten­zi­al. Die In­fla­ti­ons­ra­te liegt dann spür­bar nied­ri­ger. Die Ri­si­ken aus dem wei­te­ren Pan­de­mie­ver­lauf und auch aus dem au­ßen­wirt­schaft­li­chen Um­feld für BIP-Wachs­tum und In­fla­ti­on er­schei­nen aus heu­ti­ger Sicht in etwa aus­ge­gli­chen.

Pro­jek­ti­on De­zem­ber 2020

Veränderung ggü. Vorjahr in % 2019 2020 2021 2022 2023
Reales BIP, kalenderbereinigt 0,6 -5,5 3,0 4,5 1,8
Reales BIP, unbereinigt 0,6 -5,1 3,0 4,4 1,6
Harmonisierter Verbraucherpreisindex 1,4 0,4 1,8 1,3 1,6
Harmonisierter Verbraucherpreisindex
ohne Energie und Nahrungsmittel
1,4 0,7 1,5 1,3 1,5
Quelle: Statistisches Bundesamt. 2020 bis 2023 eigene Projektion.

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