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RWI-Studie: CO2-Steuer könnte Stickoxide im Straßenverkehr reduzieren

RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V., Pressemitteilung vom 31.3.2021

Um die Emission von Treibhausgasen im Verkehrssektor zu senken, wurde zum 1. Januar ein CO2-Preis auf fossile Brenn- und Kraftstoffe eingeführt. Die damit verbundene Preiserhöhung könnte jedoch auch den Ausstoß lokaler Luftschadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub reduzieren. Dies zeigt eine neue Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, die in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters erschienen ist. Demnach führen höhere Kraftstoffpreise zu weniger Autofahrten und damit auch zu weniger Kaltstartphasen, die für einen Großteil der lokalen Luftschadstoffe verantwortlich sind.  

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein großer Teil lokaler Luftschadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub entsteht bei Autos in der sogenannten Kaltstartphase, also in den ersten Minuten der Fahrt. Folglich hat die Häufigkeit von Kaltstarts starke Auswirkungen auf die Luftqualität, insbesondere in städtischen Gebieten.
  • Die RWI-Studie zeigt, dass höhere Kraftstoffpreise die Zahl der Autofahrten und damit der Kaltstarts statistisch signifikant reduzieren, wenn auch nur in moderatem Ausmaß. Bei einem CO2-Preis von 55 Euro pro Tonne beispielsweise, der für das Jahr 2025 angepeilt ist, steigen die Preise für Benzin und Diesel um etwa 15,5 bzw. 17,3 Cent pro Liter. Diese Erhöhung könnte zu etwa 2,6 Prozent weniger Kaltstarts führen. Somit würde ein durchschnittlicher Haushalt durch den höheren Benzinpreis auf ungefähr 13 Autofahrten pro Jahr verzichten.
  • Die Preissteigerungen wirken sich aufgrund der hohen Autodichte besonders stark in städtischen Gebieten auf die Zahl der Kaltstarts aus. In Berlin beispielsweise, wo es rund 800.000 Benzin- und 220.000 Diesel-Pkw gibt, könnte eine CO2-Steuer von 55 Euro zu einer Reduktion von etwa 177.000 Fahrten pro Woche führen, womit sich die Anzahl der Kaltstarts um mindestens diese Zahl verringern dürfte.
  • Die RWI-Studie basiert auf Daten des Deutschen Mobilitätspanels für die Jahre 2004 bis 2019.

„Auch wenn es bei der CO2-Bepreisung vor allem um die Verringerung der globalen Treibhausgase geht, könnte sie zugleich ein effektives Instrument sein, um lokale Schadstoffe zu reduzieren“, sagt RWI-Umweltökonom Colin Vance. „Durch die Verringerung von Kaltstarts dürfte die Belastung durch Feinstaub und Stickoxide in den Städten sinken. Zudem haben weniger Autofahrten weitere positive Effekte, zum Beispiel auf Staus und Verkehrsunfälle.“

Dieser Pressemitteilung liegt die Studie „Reducing vehicle cold start emissions through carbon pricing: Evidence from Germany“ von Manuel Frondel, Clemens Marggraf, Stephan Sommer und Colin Vance zugrunde. Sie ist in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters erschienen.

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