
| Bayerns Finanzminister Fahrenschon: "Ja zu EU-Unternehmen, Nein zu EU-Steuern!" |
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Bayerisches Staatsministerium der Finanzen 9.3.2011, Pressemitteilung 074/2011Nach einem Medienbericht plant die EU-Kommission, von 2014 an über die Körperschaftsteuer eigene Einnahmen zu erzielen, um unabhängiger von den Zahlungen der Mitgliedstaaten zu werden. Multinationale Konzerne sollen demnach künftig den Status eines EU-Unternehmens führen und damit ihre Steuern direkt in den Brüsseler Haushalt zahlen können. Der Anteil, den die Mitgliedstaaten bisher eingenommen hätten, soll mit den Überweisungen in den EU-Haushalt verrechnet werden. Den Vorstoß der EU-Kommission, über die Körperschaftsteuer eigenen Einnahmen zu erzielen, wies der Bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon strikt zurück: „EU-Steuern und steuerbasierte Einnahmen der EU sind mit dem Charakter der Europäischen Union als Staatenverbund nicht vereinbar. Eigene Steuern erheben kann nur ein selbständiger Staat - und Europa ist eben kein solcher.“ |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. März 2011 um 11:19 Uhr |
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